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Kiefergelenkstherapie / CMD

Die Bedeutung des Kiefergelenks in der Therapie hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Ein Beleg hierfür ist das verstärkte interdisziplinäre Zusammenspiel zwischen Ärzten, insbesondere zwischen Zahnärzten, Kiefernorthopäden, und Orthopäden, sowie Physiotherapeuten oder Osteopathen.

Das Kausystem ist über Muskeln und Nerven eng mit Kopf, Wirbelsäule, Bewegungsapparat und auch Gehirn und Organen verbunden. So können Funktionsstörungen im Kausystem, auch Craniomandibuläre Dysfunktionen oder kurz CDM genannt, Störungen an ganz entfernten Stellen, wie z.B. Bewegungsapparat (z.B. Kniegelenk) auslösen oder auch umgekehrt.

Auch bei einer Versorgung mit Zahnspangen bei Kindern empfiehlt sich eine begleitende physiotherapeutische oder osteopathische Behandlung, damit sich keine Fehlhaltungen mit Konsequenzen für den gesamten Bewegungsapparat manifestieren können und ein guter Gesamterfolg gewährleistet wird.

Folgen von Funktionsstörungen des Kausystems (CDM) können sein:

  • Gelenksblockierungen
  • Fehlhaltungen / Fehlstellungen
  • Funktionsstörungen am Bewegungsapparat
  • Skoliose
  • Bandscheibenvorfall / Bandscheibenvorwölbung
  • Tinnitus / Migräne / Spannungskopfschmerz / Schwindel
  • Bandruptur
  • Muskuläre Dysbalancen
  • Verspannungen
  • Erkrankungen des Zentralen Nervensystems
  • Arthrose
  • Spina bifida