Azidosemassage

Dabei handelt es sich um eine spezielle Massageform, um eine tiefgehende Bindegewebs- und Lymphmassage.

Die Ablagerungen im Gewebe sind für den Therapeuten spürbar und in Form von Schwellungen oder Cellulitis auch sichtbar. Azidosemassagen, auch in Kombination mit Schröpfen, regen die Durchblutung im Gewebe an, stimulieren den Lymphfluss, lösen eingelagerte Schlackenstoffe und regen zum Ausschwemmen dieser Schlackenstoffe, über das Lymphsystem, an. Dadurch wird das Bindegewebe wieder locker und frei, Sauerstoff und Nährstoffe können wieder ungehindert zu den Zellen der Organe und Muskeln gelangen. Gut versorgte Organe und Muskeln sind dann wieder voll funktions- und leistungsfähig. Azidosemassagen fördern Heilungsprozesse und können bei komplexen physischen oder auch psychischen Beeinträchtigungen ergänzend zu weiteren Therapien angewendet werden.

Azidosemassagen können bei verschiedensten Krankheitsbildern eingesetzt werden, z.B. bei:

  • Wirbelsäulenproblemen und Rückenschmerzen, Ischialgien bis zum Bandscheibenvorfall
  • Chronischen Gelenkbeschwerden und Arthrosen
  • Migräne
  • Erschöpfungszuständen, Unruhezuständen, Schlaflosigkeit, Burnout
  • Abgeschlagenheit, Antriebslosigkeit
  • Verdauungsbeschwerden
  • Cellulitis
  • Lymphabflussstörungen
  • Depressiven Verstimmungen
  • und vielem mehr …

Eine Gewebeübersäuerung hängt meist mit einer Darmschädigung zusammen. Deshalb empfiehlt es sich, die Azidosemassage mit einer Bauchmassage oder Bauchselbstmassage zu ergänzen.

Bauchmassage / Bauchselbstmassage

Mit der Bauchmassage wird die Darmtätigkeit wieder reguliert. Darmperistaltik und Gallenfluss werden angeregt, Blut- und Lymphkreislauf werden aktiviert und das Immunsystem wird wieder gestärkt. Außerdem wirkt die Bauchmassage sehr entspannend. Sie kann auch Verspannungen im Nacken- und Lendenwirbelsäulenbereich lösen und eine Durchblutungsverbesserung der Beine unterstützen. Auch auf die Psyche wirkt sie sich positiv aus.

„Es sind die im kranken Verdauungsapparat gebildeten Darmgifte, die uns vorzeitig krank, alt und hässlich machen“ Dr. F.X. Mayr vor ca. 100 Jahren.