Azidose, was ist das eigentlich?

Der Begriff „Azidose“ leitet sich vom lateinischen „acidus“ (sauer) ab und heißt im Deutschen „Übersäuerung“. Medizinisch ist hiermit die lebensgefährliche Übersäuerung des Blutes gemeint, in der Azidosetherapie bezieht sich das auf eine Übersäuerung des Bindegewebes als Folge einer gestörten Funktion des Säure-Basen-Haushaltes In diesem Sinne leiden heute über 90% aller Bundesdeutschen an einer Gewebeübersäuerung oder sind, kurz gesagt, „übersäuert“.

Übersäuerung wird nicht durch noch eine „Pille“ geheilt, sondern durch gezielte Maßnahmen wie eine Azidosetherapie mit Ernährungsumstellung und gezielten Azidosemassagen, wie sie von der Naturheilärztin Dr. Renate Collier entwickelt wurden, um das Bindegewebe von Ablagerungen zu befreien und den Darm wieder zu gesunden. Denn:
Die Gesundheit des Darms ist für die Gesundheit des ganzen Körpers von zentraler Bedeutung!

Gewebeübersäuerung

Stress, falsche Ernährung, Bewegungsmangel und Fehlbelastungen unseres Bewegungsapparats belasten unseren Körper und führen dazu, dass vermehrt saure Stoffwechselprodukte anfallen. Können diese zu vielen Stoffwechselendprodukte nicht durch unsere Ausscheidungsorgane (Nieren, Darm, Lunge, Haut) ausgeschieden werden, dann lagert unser Körper sie im Bindegewebe ab. Das Bindegewebe macht etwa ein Viertel unseres Gesamtkörpergewichts aus. Ist es „verschlackt“, dann werden die Zellen unserer Organe (Herz, Niere, Lunge, Leber, etc.) aber auch die Zellen der Muskeln nicht mehr richtig versorgt, denn der Weg der Nährstoffe vom Blut zu den einzelnen Zellen führt durch das Bindegewebe. Deshalb können die Organe bei einem verschlackten Bindegewebe nur noch eingeschränkt ihre Leistung erbringen.

Folgen einer Übersäuerung

Die Folgen eines überlasteten Bindegewebes sind anfangs sogenannte Befindlichkeitsstörungen wie Nervosität, Gereiztheit, Müdigkeit, Antriebsschwäche, Leistungsabfall, Kopfschmerzen, brüchige Haare und Nägel, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, „schlechte Laune“, schlapp und „genervt sein“. Dann können Symptome wie: Sodbrennen, Blähungen, Karies, Ekzembereitschaft, Juckreiz, Cellulitis, erhöhte Schmerzbereitschaft und erhöhte Infektanfälligkeit hinzukommen. Schließlich können Allergien, Verdauungsprobleme, Gelenkschmerzen, Gefäßerkrankungen und deren Folgen, sowie Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises folgen.

„Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur, wenn diese sich gehäuft haben, brechen sie scheinbar auf einmal hervor“ Hippokrates vor zweieinhalbtausend Jahren

Was kann man gegen eine Gewebeübersäuerung tun bzw. wie kann man ihr entgegenwirken oder vorbeugen?

  • Säurenzufuhr reduzieren durch entsprechende Ernährung, durch Stressabbau und Entspannung
  • Säuren neutralisieren durch mineralstoffreiche (basenreiche) Ernährung
  • Säuren lösen und deren Ausscheidung fördern durch Azidosemassagen, Schröpfen, Bewegung, Basenbäder, Sauna etc.

Was ist eine basenreiche Ernährung

Sie sollte mineralstoffreich (=basenreich) bis mineralstoffüberschüssig sein, denn der Körper braucht Mineralstoffe um die eingelagerten Schlackenstoffe wieder zu lösen. Eine mineralstoffreiche Ernährung entsäuert, entschlackt, ist allergenarm, fördert die Darmgesundheit und führt zu einer Harmonisierung des Körpergewichts.

„Eure Nahrung soll Euer Heilmittel sein.“ Hippokrates

Haben Sie noch Fragen zum Thema Azidosetherapie?

Unsere Azidoseberaterin Dorothee Ziegler beantwortet sie Ihnen gerne bei einem Beratungstermin.

 "Wer nicht bereit ist, sein Leben zu ändern, dem kann nicht geholfen werden." Hippokrates